Wir wünschen allen ein gesundes gesegntes ez. Impressum

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Mittwoch, 24. Mai 2017 06:15
Osterfestkreis, Liturgie: weiss

Esther, Franz Pfanner, Hl. Magdalena Sophie Barat, Hl. Johanna, Hl. Dagmar

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2017: 600 Jahre hl. Niklaus von Flüe

Niklaus wurde vor 600 Jahren 1417 im Flüeli bei Sachseln, Schweiz geboren, er starb am 21. März 1487 im nahegelegenen Ranft. Er wird in der Schweiz als Landespatron verehrt und in diesem Jahr groß gefeiert. Unser Konvent stammt ja aus der Schweiz, aus dem Kloster Rathausen bei Luzern. Als das Kloster Rathausen 1848 aufgehoben und die Schwestern 1876 aus der Schweiz gewiesen wurden, konnten sie das Siegel retten und brachten es 1902 mit nach Thyrnau, wo sie auf Umwegen im einem ehemaligen fürstbischöflichen Jagdschloss ein neues Zuhause gefunden hatten. Wir besitzen also das Originalsiegel von Br. Klaus, das er auf dem Weg von Sachseln nach Einsiedeln den Schwestern im Kloster Rathausen mitgebracht hatte. Er ist ja diesen Weg oft gegangen. Der kleine unten abgebildete Silberstempel misst im Durchmesser 21 mm und besitzt auf der Rückseite einen umlegbaren halbkreisförmigen Griff. der aber durch einen hohen Holzgriff verdeckt ist. Das Siegel zeigt das Brustbild der Mutter Gottes mit dem Kinde und die Umschrift „+ b klaus von flue“

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Auch wir feiern diesen großen Heiligen der Schweiz:

Dienstag, 21. März 2017 um 19:00 Uhr Vortrag von Konrad Haberger mit dem Thema Bruder Klaus von Flüe - ein Vorbild im Alltag?

Sonntag, 15. Oktober 2017 um 9:30 Uhr Pontifikalamt mit Abt Christian aus der Abtei Engelberg/Schweiz

2017 Wir wünschen noch ein gutes, gesundes Jahr 2017 mit viel Segen

24. Oktober 2016 : Jahreshauptversammlung des Vereins der Freunde und Förderer des Klosters Thyrnau e.V.

18:00 Uhr: Verspergottesdienst mit den Schwestern in der Klosterkirche

18:39 Uhr: Jahreshauptversammlung

19:00 Uhr: Vortrag über die hl. Gertrud (die Große) von Helfta von Äbtissin M. Hildegard Brem, Abtei Mariastern Gwiggen.

Der Vortrag war sehr gut. Äbtissin Hildegard zeigte an Hand einer Power Point Präsentation die Einfachheit und Größe von Gertrud der Großen auf.

Montag, 3. Oktober 2016: Sr. Lutgard feiert ihr 65jähriges Professjubiläum

9:30 Uhr festlicher Gottesdienst mit Abt em. Wolfgang von Stift Zwettl. Es singen die Me0nerschläger Sängerinnen. Anschließend Gratulation im Saal St. Gertrud.

Sr. Lutgard wurde 1929 in Meßnerschlag geboren, besuchte dort die Volksschule, lernte das Schneiderhandwerk und trat 1949 in Thyrnau ein. Sie wurde am 26.08.1949 eingekleidet. Infolge einer schweren Erkrankung machte sie am 08.09.1950 ein Versprechen als Oblatin. Da sie sich wieder gut erholte, konnte sie am 13.04.1955 die ewige Profess vor Abt Idesbald von Marienstatt ablegen Sr. Lutgard arbeitete zunächst als Paramentenschneiderin, später sorgte sie für die Kleidung der Schwestern Sie tut dies bis heute. Für diesen Dienst sind wir ihr sehr dankbar. Wir wünschen ihr für diesen Festtag Gottes Segen und weiterhin Gesundheit. Ad multos annos.

17. Sept. 2016: Kulturfahrt des Vereins der Freunde und Förderer des Klosters Thyrnau nach Raitenhaslach

Unsere diesjährige Kulturfahrt führte uns Richtung Burghausen und dort zuerst in die Kirche St. Mariä Himmelfahrt in Marienberg. Die in den Jahren 1760 bis 1764 erbaute und mit zwei Türmen weithin sichtbare Wallfahrtskirche gilt als eine der schönsten Rokokokirchen Bayerns. Nach einer ausführlichen Erklärung der Kirche feierten wir dort die hl. Messe und fuhren anschließend weiter zur ehem. Zisterzienserabtei Raitenhaslach. Hier gründeten die Zisterzienser im Jahre 1146 ihr erstes Kloster in Altbayern. Sehenswert war die Klosterkirche mit ihrer prächtigen barocken Ausstattung, die ursprünglich als dreischiffige romanische Pfeilerbasilika errichtet und in den Jahren 1743 bis 1746 zu einem Juwel des bayerischen Barock umgestaltet wurde. Prunkvoll ausgestattete Räume konnten wir auch im "Prälatenstock" der Klosteranlage besichtigen: Das "Papstzimmer", in dem der Legende nach Papst Pius IV. im Jahre 1782 übernachtet hat, und der "Steinerne Saal", ebenfalls gestaltet in festlichem Barock. Seit der Säkularisation 1803 ist das Kloster aufgelöst. Heute befindet sich die Klosteranlage im Eigentum der Stadt Burghausen. Aktuell ist die Technische Universität München in den Prälatenstock eingezogen, um hier einen Akademiebetrieb aufzubauen. Wir hatten Glück, dass wir diesen Trakt trotzdem besichtigen durften. Das Foto zeigt uns im "Steinernen Saal" bei der Führung durch Herrn Hopfgartner.

Auf dem Rückweg machten wir noch einmal Halt in der Schlosskirche von Schönburg (Pocking), beteten dort die Vesper und ließen den Tag bei einer guten Brotzeit gemütlich ausklingen. Es war ein schöner Tag mit vielen neuen Eindrücken und schönen Begegnungen und Gesprächen. Nur leider hat es den ganzen Tag geregnet.

11. September 2016: Tag des offenen Denkmals im Kloster Thyrnau

Der Tag des offenen Denkmals fand bei uns im Kloster ein großartiges Interesse. Bereits beim Gottesdienst, mit dem Dr. Wagenhammer die Besucher auf diesen Tag einstimmte, war die Klosterkirche bis auf den letzten Platz besetzt. Die Möglichkeit, einmal einen Blick hinter die Klostermauern werfen zu können und an diesem Tag auch Räume der sonst nicht öffentlich zugänglichen Klausur sowie der aktuell restaurierten Räume im Dachgeschoss betreten zu dürfen, hatte offensichtlich viele Interessierte dazu bewegt, vorbeizuschauen. Entsprechend groß war der Andrang. Bei den insgesamt 8 Führungen, in denen Herr Sterl und Herr Siegmüller, die die Baumaßnahmen baufachlich begleitet haben, durch die Räume des ehem. fürstbischöflichen Jagdschlosses führten, wurden insgesamt rund 400 Besucher gezählt. Auf dem Rundgang konnte man die früheren Repräsentationsräume im 2. Obergeschoss des Schlosses, das Wintertafelzimmer sowie den Festsaal besichtigen und auf dem Weg durch die Dachgeschossräume vieles über die Geschichte des Hauses und die baulichen Maßnahmen zur Dachinstandsetzung erfahren. Großes Interesse zeigten die Besucher an den früheren Übernachtungszimmern der Jagdgäste des Fürstbischofs. Diese Räume wurden mit ihrer noch original erhaltenen Ausstattung mit Holzböden, Decken mit Stuckprofil, Kachelöfen, Türen und Beschläge noch aus dem 18. Jahrhundert mit viel Liebe zum Detail restauriert.

Unter den vielen Besuchern waren am Nachmittag auch der niederbayerische Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich und seine Frau Sylvia. Dies war für uns eine große Ehre und für Herrn Sterl war es eine besondere Freude, sie durch die restaurierten Räume führen zu dürfen. Der Besuch war für Herrn Dr. Heinrich ein besonderes Anliegen. Er hatte sich für die Dachsanierung persönlich eingesetzt und der Bezirk Niederbayern die Baumaßnahme mit einem Zuschuss von 50.000 Euro unterstützt.Auf dem Weg durch das Dachgeschoss begleiteten den Bezirkstagspräsidenten seine Frau Sylvia auch Mutter Äbtissin Mechthild sowie als Vertreter des Landrats des Landkreises Passau, Herr Kreisrat und Thyrnauer Altbürgermeister Eduard Moser.

von re. nach li.:Sylvia Heinrich, Dr. Olaf Heinrich, Eduard Moser, Norbert Sterl, Äbtissin Mechthild, Sr. Michaela, Sr. Lutgard, Sr. Carmen; Foto: Bezirk Niederbayern.

11. September 2016: Tag des offenen Denkmals - gemeinsam Denkmale erhalten

Das bundesweite Programm zum Tag des offenen Denkmals am 11. September 2016 steht in diesem Jahr unter dem Motto "Gemeinsam Denkmale erhalten" Da unser Hauptgebäude, das ehemalige fürstbischöfliche Jagdschloss, in den beiden letzten Jahren mit großer Anstrengung und vielfältiger Hilfe durch den Freundeskreis und vieler guter Menschen, z.B. durch Benefizkonzerte, saniert wurde, möchten wir an diesem Tag auch unser „Denkmal“ öffnen und unser Dachgeschoss allen zugänglich machen

Klostergebäude der Zisterzienserinnenabtei, 1714-18 vom italienischen Baumeister Domenico D'Angeli als Sommerresidenz und Jagdschloss für die Passauer Fürstbischöfe errichtet. Ehemaliger Festsaal, Wintertafelzimmer und ein für das 18. Jh. seltener Dachgeschossausbau aus den 1760er Jahren, der aktuell saniert wurde.

Öffnungszeiten am 11. September 2016: 10.30 - 16.30 Uhr Führungen: 10.30, 11.30, 13.30, 14.30 und 15.30 Uhr durch Dipl.-Ing. Norbert Sterl und Dipl.-Ing. Hans Siegmüller Aktionen: 9.30 Uhr: Gottesdienst, 11.30 Uhr: Platzkonzert der KAB-Martinsbläser im Pfortenhof der Abtei. Sie spielen auf seltenen Instrumenten, nämlich auf Schalmeien. Es werden Kaffee und Gebäck und Mittags ein Imbiss angeboten.

20. August 2016: Fest des hl. Bernhard von Clairvaux: Pontifikalamt mit Weihbischof Dr. Josef Graf

Am Samstag, 20. August feierte die Kirche das Fest des hl. Bernhard von Clairvaux. Er ist einer der größten Heiligen unseres Ordens und so wollten wir diesen Tag festlich begehen. Nach einem festlichen Pontifikalgottesdienst mit Weihbischof Dr. Josef Graf von Regensburg und einer schön gestalteten Statio am Bernhardsaltar traf sich die Gottesdienstgemeinde zu einem Umtrunk im Pfortenhof.

16. August 2016: neuer Kronleuchter für die Klosterkirche

Vor längerer Zeit hatten wir Schwestern uns entschlossen, in viel benutzen Räumen die alten Lichtbirnen durch LED Leuchtmittel zu ersetzten, um Energie zu sparen. Dies hatten wir vor einigen Wochen auch in der Kirche getan. Doch dort gab es mit der Beleuchtung des Kirchenschiffes ein Problem - wie sollte der alte Strahler - er frass besonders viel Strom - ersetzt werden. Nach vielen Überlegungen, bei denen uns der Freundeskreis gut unterstützte, entschieden wir uns für einen Kronleuchter der Firma Rotkegel. Am 16. August wurde er installiert und harmoniert nun wunderbar mit allen anderen Leuchten, die aus der Werkstatt Leopold Hafner stammen. Wir sind dem Freundeskreis nicht nur für die Hilfe bei den Überlegungen dankbar, sondern vor allem auch für die Übernahme der Rechnung.

Die Paramenten- und Fahnenstickerei hat im August geschlossen

Mutter Äbtissin und Sr. Michaela sind bis Mitte August in Urlaub und nicht im Haus.

10. Juli 2016: Feier zum Abschluss der Dachinstandsetzung

Am 10. Juli 2016, einem der heißesten Tage im Juli 2016, beendeten wir mit einem festlichen Gottesdienst und der Segnung des sanieren Dachgeschosses die Sanierungsarbeiten am Dach des ehemaligen fürstbischöflichen Jagdschlosses. Bischof Stefan Oster stand dem Gottesdienst vor und segnete die Dachräume.

Im anschließenden Festakt begrüßte Äbtissin Mechthild die Gäste aus Kirche, Politik und Gesellschaft. Nach der Festrede von Staatssekretär Bernd Sibler und den Grußworten bedankte sie sich für die Unterstützung bei der Finanzierung dieser Sanierungsarbeit, die mit 1,63 Mio € veranschlagt ist durch Zuschüsse aus der Potitik und Spenden. Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein hatte der Verein der Freunde und Förderer die Bewirtung übernommen. Dafür danken wir noch einmal ganz herzlich.

10. Juli 2016: 9.30 Uhr Gottesdienst zum Abschluss der Dachsanierung

Unsere Dachinstandsetzung geht dem Ende entgegen. Alle, vor allem wir Schwestern freuen uns darüber und wollen am 10. Juli Gott danken, dass die Arbeiten so gut und unfallfrei verlaufen sind und wir wieder ein festes Dach über dem Kopf haben. Der Gottesdienst beginnt um 9.30 Uhr - bei schönem Wetter im Pfortenhof, bei schlechtem Wetter in der Pfarrkirche -. Mit uns werden Bischof Stefan Oster und Abtpräses van der Linde, Abtei Mehrerau feiern.

19. Juni 2016:19:00 Uhr Benefizkonzert im Pfortenhof des Klosters mit dem Musikverein Kirchdorf im Wald e. V.

Wie schon in den vergangenen Jahren veranstaltet der Verein der Freunde und Förderer des Klosters Thyrnau wieder ein Benefizkonzert im Pfortenhof der Abtei. In diesem Jahr spielt der Musikverein Kirchdorf im Wald e. V. Der Musikverein Kirchdorf im Wald wurde im Jahr 1994 als Jugendblaskapelle gegründet. Das Durchschnittsalter des jungen Musikerensembles um Leiter Andreas Kroner liegt bei 24 Jahren und begeistert mit seiner musikalische Bandbreite von traditioneller Volksmusik über klassische Stücke bis hin zu moderner Musik und Schlagern. Der Eintritt zum Benefizkonzert ist frei, das Kloster und der Verein der Freunde würden sich aber über ein Spende zur geplanten Sanierung des Kreuzgangs der Abtei freuen.

Nach Abschluss der Instandsetzung des Klosterdaches, die bald abgeschlossen sein wird, muss als nächstes Projekt die Sanierung des Kreuzgangs in Angriff genommen werden. Die Mauern des Kreuzgangs, die in den 1950er Jahren auf Fundamenten mit nur geringer Gründungstiefe errichtet wurden, haben sich im Laufe der Jahrzehnte verformt und mussten an einer Stelle wegen mangelnder Tragfähigkeit schon provisorisch abgestützt werden, um das Kreuzgangdach gegen Einsturz zu sichern. Dieser nicht mehr tragfähige Bauteil wurde im Zuge der Baustelleneinrichtung für die Dachinstandsetzung abgebrochen. Aufgrund der Fülle der Schäden, die sich auf alle Bereiche des Kreuzgangs erstrecken, muss der gesamte Kreuzgang instandgesetzt werden.

28. Mai 2016: Goldenes Professjubiläum von Sr. Carmen

Am 28. Mai blickte Sr. M. Carmen Bautista (74) in großer Dankbarkeit auf 50 Jahre gelebte Christusnachfolge zurück und erneuerte in einem festlichen Gottesdienst ihre Profess. Vor 50 Jahren versprach sie Beständigkeit, klösterlichen Lebenswandel und Gehorsam nach der Regel des hl. Benedikt. Jetzt hat sie dieses Versprechen bekräftigt und Gott für alle Gnaden und allen Segen dieses langen Klosterlebens gedankt und will weiterhin auf seine Barmherzigkeit vertrauen. Abt Andreas Range von Marienstatt stand dem Gottesdienst vor und ging in seiner Predigt auf das Gleichnis vom Guten Hirten ein. Dieses Bild begleitet Sr. Carmen schon seit ihrer Jugendzeit als sie einmal ein Bildchen mit dem Guten Hirten geschenkt bekam..

Sr. Carmen wurde am 29. Mai 1942 in La Paz / Bolivien geboren und auf den Namen Trinidad getauft. Sie besuchte in La Paz die Schule und arbeitete anschließend im Haushalt bei Schwestern. Dort lernte sie den Spiritual der Zisterzienserinnen in Apolo / Bolivien kennen, P. Augustin. Dieser bemerkte ihren Wunsch nach einem intensiveren religiösen Leben und lud sie nach Apolo ein. Von dort kehrte sie nicht mehr nach La Paz zurück, sondern trat bei den Zisterzienserinnen ein. Am 02.02.1965 wurde sie eingekleidet, legte 1 Jahr später ihre zeitliche und am 04.02.1969 ihre ewige Profess ab. Im Dezember 1988 verließ sie Apolo und kam nach Thyrnau, um hier in Küche und Garten noch einiges zu lernen. 1 Jahr sollte sie bleiben, aber Sr. Carmen blieb ganz da. Am 29.08.1993 übertrug sie die Stabilität von der Abtei Nazareth in Apolo auf die Abtei St. Josef in Thyrnau. Sr. Carmen arbeitet seither in der Küche mit. Wir danken Sr. Carmen für ihre Gebete, ihre Arbeit und vor allem für ihre Treue im klösterlichen Leben und wünschen ihr ein gesegnetes Jubelfest und Gottes Schutz und Geleit auf ihrem weiteren Lebensweg.

17. Mai 2016: Österreichischer Zisterziensertag in Aldersbach

Die österreichischen Zisterzienser hatte beschlossen, ihren diesjährigen Zisterziensertag, der alle zwei Jahre am Pfingstdienstag in einem bestehenden oder ehemaligen österreichischen Zisterzienserkloster stattfindet, in Aldersbach zu feiern und auch die bayerischen Frauenkloster dazu einzuladen. So trafen sich rund 180 Mönche und Nonnen aus den österreichischen Stiften Rein, Heiligenkreuz, Zwettl, Wilhering, Lilienfeld und Schlierbach, aus dem tschechischen Kloster Hohenfurt aus der Zisterzienserinnenabtei Marienkron im Burgenland und aus den bayerischen Abteien Seligenthal, Thyrnau und Waldsassen. Nach dem festlichen Pontifikalamt, dem der Abtpräses Wolfgang Wiedermann vom Stift Zwettl vorstand, hatte der Aldersbacher Pfarrer Sebastian Wild Zeit, uns willkommen zu heißen und eine kurze Erklärung der schönsten bayerischen Marienkirche, die die Gebrüder Asam ausgestaltet hatten, zu geben. Dann ging es zum Mittagessen. Die Bayerische Landesausstellung „Bier in Bayern“ forderte natürlich auch ihren Tribut und zog neugierige Mitbrüder und Mitschwestern in die Ausstellungsräume und damit auch in ihren Bann. Es war ein frohes Fest des gegenseitigen Kennenlernens, des Austausches, der Begegnung und der Ermutigung, da viele Mitbrüder und Mitschwestern und darunter auch viele junge Gesichter zu sehen waren. So wurde einem bewußt, dass man nicht allein auf dem Weg ist und so gestärkt kehrten am Abend alle ins eigene Kloster zurück. Bild unten: Wir in Aldersbach

14. März 2016: Vortrag von Frau Grömer über die Enzyklika Laudato Si

Der Freundeskreis unseres Klosters hatte Frau Grömer eingeladen zu einer Einführung in die Umweltenzyklika Laudato Si von Papst Franziskus. Sie leitet die Landvolkshochschule St. Gunther in Niederalteich und gab eine sehr kompetente Einführung in die Enzyklika. In dieser stellt Papst Franziskus die Schöpfung in den Mittelpunkt und fordert uns alle auf, sorgsam mit ihr umzugeben, und sie zu bewahren.

13. März 2016: Dachführung für den Konvent

Wir Schwestern wollten uns wieder einmal über die Fortschritte der Arbeiten im Dachgeschoss informieren und baten Herrn Sterl um eine Führung. Er erklärte uns die jetzt anfallenden Arbeiten, die Wärmedämmung, die Verschalung der Wände, den Aufbau der Fensterlaibungen, den Aufbau des Fussbodens (dies könnten wir sehr gut im Eingangsbereich sehen) und vieles mehr. Vergelts Gott für die kompetente Führung.

05. März 2016: Besuch aus dem Stift Heiligenkreuz

Am Samstag 5. März besuchte uns das Noviziat des Zisterzienserstiftes Heiligenkreuz in Österreich. Es kamen 8 Novizen, der Novizenmeister P. Rupert und der Submagister P. benedikt. Sie waren auf der Fahrt zu ihrem Tochterkloster In Bochum Stipel und machten bei uns eine kurze Rast. Nach der Mittagshore, einer kurzen Führung durchs Haus und einem guten Mittagessen trafen wir Schwestern uns mit den jungen MItbrüdern im Esszimmer zu einem kurzen Austausch. Der Weg nach Stiepel war noch weit, so mussten sie leider bald aufbrechen.

Am gleichen Tag konnte Sr. Gabriela auf 80 Lebensjahre zurückblicken. Sie arbeitet noch fleißig im Gästehaus und im Sommer auch im Garten. Wir danken ihr für alle Gebet und für ihre Arbeit und wünschen ihr für die nächsten Jahre Gottes reichen Segen.

2016 werden wir die Dachinstandsetzung zum Abschluss bringen. Wir freuen uns auf diesen Tag und wollen den Abschluss auch am 10. Juli mit einem festlichen Gottesdienst gebührend feiern. Dazu haben wir Abt Präses Anselm van der Linde, Abtei Mehrerau und Bischof Stefan Oster, Passau eingeladen.

Aber bis dahin gibt es noch viel zu tun. Das Dach ist zwar gedeckt, aber nun folgt der Innenausbau. Das Dachgeschoss war ja schon in der Barockzeit ausgebaut und dies muss jetzt auch wieder instand gesetzt werden. Da ist noch viel zu tun.

Bevor das Gerüst abgebaut wurde, wollten wir noch einmal das Dach inspizieren und die Aussicht geniesen.

Wir wünschen allen ein gesundes, gesegnetes Jahr 2016. Möge der Herr Sie begleiten und beschützen.

26. Oktober 2015: Jahreshauptversammlung des Vereins der Freunde und Förderer des Klosters Thyrnau e.V.

Die Jahreshauptversammlung war gut besucht. Von 191 Mitgliedern - inzwischen sind es 194 waren ca. 40 gekommen. Nach einem interessanten Rückblick auf die vergangenen 4 Jahre wurde der Vorstand neu gewählt. Zu ihm gehören jetzt: 1. Vors. Pfr. Alois Anetseder, 2. Vors. Herr Norbert Sterl; von Amts wegen Äbtissin Mechthild, Schatzmeister Eduard Reitberger, Schriftführer Josef Thalmeier, Beisitzer: Hanns Dorfner, Christel Kolloch, Eduard Moser, Herbert Oberneder, Renate Damberger, Kassenprüfer: Anneliese Reitberger und Monika Scheidler. Wir sagen herzlichen Dank für die vergangene Arbeit und die Bereitschaft, auch wieder weiterzumachen. Herrn DK Hans Kümmeringer, der jetzt aus dem Vorstand ausgeschieden ist, ein extra Vergelts Gott. Es wurden auch die Termine für nächstes Jahr festgelegt: 14. 03. Klostergespräch; mit Helga Grömer zur Enzyklika Laudato si 19. 06. Blaskonzert im Pfortenhof mit der Jugendblaskapelle Kirchdorf 17. 09. Kulturfahrt nach Raitenhaslach und Marienberg 24. 10. Mitgliederversammlung.

Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung sprach Herr Norbert Sterl über die Dachsanierung im Lichte der Baugeschichte des Schlosses.

06.-18.Oktober 2015: Generalkapitel in Rom

Beim Generalkapitel in Rom kamen, wie gesagt, alle Äbte und Äbtissinnen unseres Ordens zusammen. Es waren insgesamt 93. Wir hörten von einigen aufgehobenen Klöstern, von vielen kleinen Gemeinschaften, aber auch von Nachwuchs in Vietnam, in den USA, in Eritrea und Äthiopien. Wir hörten auch von Hilfen der Klöster untereinander (vor allem in Spanien und Italien), von der Wichtigkeit der Zusammenarbeit und der guten Kontakte untereinander. Es wurde aber immer wieder sehr betont, wie klein auch ein Konvent sei, unser Dienst und unsere Lebensaufgabe ist die freudige Verherrlichung und Verkündigung Gottes. Das war für viele Äbte und Äbtissinnen Trost, aber auch Wegweisung, denn dies kann ein kleiner Konvent auch, manchmal sogar besser als ein großer.

09. Oktober 2015: Sr. Johanna Bauer verstorben

Sr. Johanna starb 2 Tage vor Mutter Caritas am 09.10.2015 und wurde am 13. Oktober auf unserem Klosterfriedhof beigesetzt. Mutter Äbtissin war damals beim Generalkapitel (06.-18.10.) in Rom. Deshalb kommt diese Nachricht etwas verspätet.

Sr. Johanna wurde am 10.10.1926 in Sonnberg, Krs. Krumau, CZ als Tochter des Bauern Adolf Bauer und seiner Ehefrau Maria geboren. Am 11.10.1926 wurde sie auf den Namen Leopoldine in der Pfarrkirche von Salnau, Diözese Budweis getauft. Sie wächst auf einem großen Bauernhof im Kreise von 5 Geschwistern auf. Nach der Vertreibung 1946 aus dem Sudetenland findet die große Familie Bauer auf dem Hof des Ökonomierates Franz Xaver Baumgartner in Mühlham eine neue Heimat. Hier arbeitete Leopoldine als Magd. Am 01.02.1951 trat Poldi in die Abtei in Thyrnau ein und folgte damit dem Beispiel der drei Töchter des Ökonomierates Baumgartner (Mutter Ludwigis, Sr. Irmengard und Mutter Caritas). Die beiden älteren Töchter waren schon im Kloster, als Leopoldine auf den Hof kam. So kannte sie nur die jüngste Tochter Theresia (Sr. Caritas). Diese trat genau ein Jahr vor ihr in Thyrnau ein, wo inzwischen Sr. Ludwigis, Äbtissin war. Leopoldine wurde am 30.08.1951 eingekleidet und erhielt den hl. Johannes den Täufer als neuen Namenspatron. Am 02.09.1952 legte Sr. Johanna ihre zeitliche und am 02.09.1955 ihre ewige Profess ab. Sr. Johanna war eine der letzten Laienschwestern, die in Thyrnau eintraten. Sie arbeitete zunächst auf dem Feld und im Stall. Als dann die letzten Kühe verkauft wurden, arbeitete sie im Gästehaus und an der Pforte. Viele Gäste schätzten ihre aufmunternden Worte und suchten gerne ein Gespräch mit ihr. Als ihr diese Arbeit zu schwer wurde, half sie im Bügelzimmer, betete viel in ihrer Zelle und häkelte mit Hingabe und viel Freude Deckchen, die sie gerne verschenkte, die aber auch an der Pforte verkauft wurden. Sr. Johanna hatte einen starken Willen, der sie immer wieder aufrichtete und ihr half, weiterzugehen, auch als sie fast nicht mehr konnte. Sie litt sehr darunter, als sie zum Schluss nichts mehr arbeiten und niemandem mehr helfen konnte; selbst häkeln konnte sie nicht mehr. Dies anzunehmen war ein schwerer Prozess für sie und verlangte viel Demut von ihr. Die Zeit, die ihr aber dadurch geschenkt wurde, nutzte sie für Gebete: für die Kirche, für viele die Menschen in Not, vor allem auch für jene, die uns ihre Anliegen vortrugen. Sr. Johanna legte am Mittag des 09. Oktober ganz still so wie sie war ihre Seele in die Hand des Schöpfers zurück und wurde am 13. Oktober auf unserem Klosterfriedhof beigesetzt. Wir bitten weiterhin ums Gebet für unsere Schwestern.

26. Oktober 2015: Jahreshauptversammlung des Vereins der Freunde und Förderer des Klosters Thyrnau e.V.

18.00 Uhr: Verspergottesdienst mit den Schwestern in d. Klosterkirche 18.30 Uhr: Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen im Saal St. Gertrud ca.19.00 Uhr: Vortrag über die Dachsanierung von Herrn N. Sterl. Auch Nicht-Mitglieder sind herzlich eingeladen.

11. Oktober 2015 Äbtissin em. M. Caritas Baumgartner verstorben

Heute in den frühen Morgenstunden verstarb nach länderer Krankheit unsere liebe Äbtissin em. Maria Caritas Baumgartner OCist. Das Requiem feiern wir am Donnerstag, 22. Oktober 2015 um 14:00 Uhr in der Pfarrkirche In Thyrnau, anschließend ist die Beisetzung auf dem Klosterfriedhof.

Sr. M. Caritas wurde am 04. Juli 1927 als jüngstes von 14 Kindern dem Ökonomierat Franz Xaver Baumgartner und seiner Frau Maria in Mühlham, Krs. Hirschbach geboren und 2 Tage später auf den Namen Theresia Paula getauft. Als Theresia geboren wurde, war ihre älteste Schwester Maria, die spätere Äbtissin M. Ludwigis (13.11.1949-23.01.1970) bereits Kandidatin im Kloster Thyrnau und 7 Jahre später trat auch Anna als Sr. Irmengard dort ein. Theresia besuchte die Volksschule in Hirschbach und anschließend in die Städt. Handelsschule für Mädchen in Passau. Ihr Pflichtjahr absolvierte sie 1943 / 1944 in Krapfenberg. Am 01. Mai 1944 begann sie als kaufmännischer Anlernling im Überlandwerk Südostbayern Eggenfelden und legte nach einem halben Jahr Lehrzeit die Anlernabschlussprüfung ab. Nach wenigen Monaten Bürotätigkeit in diesem Werk arbeitete sie auf dem elterlichen Hof. Im Winter 1947/48 erwarb sie grundlegende Kochkenntnisse und im darauffolgenden Winter grundlegende Nähfertigkeiten. So gut vorbereitet trat Theresia am 01. Febr. 1950 in Thyrnau ein. Am 07.Sept. 1950 begann sie als Sr. Maria Caritas das Noviziat und legte am 08. Sept.1951 die zeitliche Profess ab. Am 14. Sept. 1954, dem Fest der Kreuzerhöhung band sie sich durch die ewige Profess für immer an Gott und die Gemeinschaft in Thyrnau. Als junge Schwester lernte sie weiter und konnte bald ihre Ausbildungen im Wäscheschneider- und im Sticker Handwerk mit sehr guten Erfolgen abschließen. Danach folgte der Besuch des Wirtschafterinnenkurses im Meinwerk-Institut Paderborn, wo sie mit Schwestern aus vielen verschiedenen Orden zusammentraf. Dies war für sie eine sehr prägende Zeit. Nach Thyrnau zurückgekehrt, übernahm sie die Führung der Klosterküche und begann im Sept. 1955 mit der Ausbildung von Lehrlingen in der städt. Hauswirtschaft. Insgesamt konnten bis 1995 112 Lehrlinge ausgebildet werden. 1970 wurde ihr noch dazu das Amt der Priorin übertragen, das sie bis zu ihrer Erwählung zur Äbtissin am 04. März 1982 ausübte. Als Äbtissin leitete sie die Gemeinschaft mit viel Umsicht und Liebe. Das Kloster Apolo in Bolivien lag ihr sehr am Herzen. Anfang der 80ger Jahre konnte sie es mit dem damaligen Abt von Poblet Maurus Esteva vor der Schließung bewahren. Danach besuchte sie es noch mehrere Male zur Freude der dortigen Schwestern. Mutter Caritas resignierte am 15. Sept. 2002. Die letzten Jahre übernahm sie trotz Behinderungen und Krankheiten den Pfortendienst, wobei sich das Pfortenzimmer immer mehr zu einem sehr beliebten Treffpunkt für alle möglichen Gäste entwickelte. Sie lernten dort Deutsch, entluden ihre Sorgen und Probleme von der Seele, erzählten von der Familie usw. Es verließ auch niemand das Pfortenzimmer ohne Zuspruch und Trost erfahren zu haben. Mutter Caritas hatte ein weites Herz und damit für alle Zeit und für jeden ein offenes Ohr. Alle Probleme und Anliegen wurden mit ins Gebet genommen und vor Gott getragen. Nun bitten wir Sie um Ihr Gebet für unsere verstorbene Mitschwester.

20. Oktober 2015, 19:00 Uhr: Sr. Lutgarda aus Apolo, Bolivien berichtet über ihr Kloster

Im Anschluss an das Generalkapitel wird die Priorin aus dem Kloster Apolo in Bolivien, Sr. Lutgarda, einige Tage bei uns verbringen. So wird der Kontakt zwischen unseren Klöstern gefestigt und Sr. Lutgarda lernt ein wenig ihr „Mutterkloster“ kennen. (Das Kloster in Apolo wurde ja 1929 von Thyrnau aus mitbegründet). Wer Sr. Lutgarda und das Kloster Apolo kennenlernen möchte, ist herzlich eingeladen am Dienstag, 20. Okt. um 19:00 Uhr im Saal St. Gertrud.

06.-18.Oktober 2015: Generalkapitel im Salesianum in der Nähe von Rom

Es treffen sich dort alle Äbte, Äbtissinnen, alle regierenden Prioren und Priorinnen des Ordens. Das sind genau 120 Personen, denn es gibt weltweit 64 männliche und 56 weibliche Zisterzienserklöster mit 1626 Mönchen (davon allein 733 Vietnamesen in 11 Klöstern) und 825 Zisterzienserinnen (davon 102 Vietnamesinnen in 3 Klöstern).. Es werden Berichte über die Klöster vorgetragen, rechtliche Dinge besprochen und wir werden dem Papstappell nachkommen, der alle Gemeinschaften aufgefordert hat im Jahr der Orden über sich selbst nachzudenken, um die Ereignisse der Geschichte in Erinnerung zu rufen, die uns zur Dankbarkeit verpflichten, eine lebendige Leidenschaft für die Gegenwart zu entfachen, mit Hoffnung und Vertrauen auf die Zukunft blicken zu können, wie sie auch immer sein mag.

25. August 2015: Unser Dachreiter ist wieder auf dem Klosterdach

Die Dachinstandsetzung an unserem Kloster geht in die Schlussphase. Am Dienstag wurde der Dachreiterturm mit neuer Bekleidung aus Kupferblech und dem restaurierten "Firmianstern" per Autokran wieder auf das Klosterdach gesetzt. Im Juni war er ja mit dem Kran vom Klosterdach abgehoben und in den Pfortenhof gesetzt worden. So konnten im Zuge der Dachsanierung die stark verformten Sparren und Balkenlagen im Dachstuhl leichter wieder ausrichten werden. Die Holzkonstruktion des Turmes wurde dabei auch instandgesetzt, die Blechbekleidung aus Kupfer erneuert sowie der sogenannte "Firmianstern" restauriert und neu vergoldet. Wir freuen uns, dass unser Kloster jetzt nicht mehr so „kopflos“ dasteht.

23. August 2015: Unser Firmianstern

Es war wirklich die letzte Gelegenheit für uns Schwestern, den inzwischen restaurierten Firmianstern aus der Nähe zu sehen, denn in den nächsten Tagen soll der Turm ja schon aufs Schlossdach gehoben werden. Die Arbeiter hatten den Stern am Donnerstag auf der Spitze des Turmes befestigt. So ging der Weg für die interessierten Schwestern über Gerüste hinauf in schwindelnde Höhen zum Stern, der inzwischen in schönster Vergoldung uns anstrahlte.

Dabei kamen uns Worte des hl. Bernhard in den Sinn, in denen er die Muttergottes mit einem Stern vergleicht

"Maria wird sehr treffend mit einem Gestirn verglichen, denn wie das Gestirn seinen Strahl aussendet, ohne selbst abzunehmen, so hat die Jungfrau den Sohn geboren, ohne ihre Unversehrtheit zu verlieren. Weder nimmt der Strahl dem Stern etwas von seinem Glanz, noch beraubt der Sohn die Jungfrau ihrer Jungfräulichkeit. Sie ist also jener strahlende Stern, der aus Jakob aufgegangen ist, dessen Strahl den ganzen Erdkreis erleuchtet, dessen Glanz am Himmel aufblitzt und bis in die Unterwelt dringt. Er durchflutet auch alle Länder, er erwärmt die Herzen noch mehr als die Körper, er stärkt die Tugenden und lässt die Laster verwelken. Maria ist, sage ich, jener glänzende und alles überstrahlende Stern, zu unserem Heil emporgehoben über dieses große, weithin sich ausdehnende Meer, funkelnd durch Verdienste, Licht spendend durch ihr Vorbild.“

23.August 2915: Pontifikalgottesdienst zum Fest des hl. Bernhard

An diesem Sonntag feierten wir unseren großen Zisterzienserheiligen Bernhard von Clairvaux mit einem festlichen Pontifikalgottesdienst. Abt Rhabanus Petri aus der Abtei Schweiklberg stand diesem vor. Die musikalische Gestaltung übernahm wieder das Ehepaar Ursula Kohlhäufl-Steffl, Orgel und Thomas Steffl, Trompete.

Der hl. Bernhard trat 1113 mit 30 Gefährten in das damals gerade neu gegründete Kloster Cîteaux ein. Zwei Jahre später, am 25. Juni 1115 wurde er mit 12 Mönchen ausgesandt, um ein neues Kloster zu gründen. Sie ließen sich in Clairvaux nieder. Sie hatten ihr Ziel erreicht: ein "clara vallis", ein "helles Tal", hatten sie gesucht. Und dieses hier, das Val d'Absinthe etwa 50 Kilometer von Troyes, erfüllte die Voraussetzungen für ihre Klostergründung: Abgeschiedenheit und ausreichend fließendes Wasser für ihre landwirtschaftlichen Aktivitäten. Wer heute nach Clairvaux kommt, der wollte allerdings nicht zwingend auch dorthin. Nach der Aufhebung des Klosters wurden die Gebäude umfunktioniert: Clairvaux dient als Hochsicherheitsgefängnis, bis heute. Der heilige Bernhard und seine Gefährten brachten aus dem Mutterkloster Cîteaux ein strenges Armutsideal und Arbeitsethos mit: eine radikale Reform des benediktinischen Mönchtums, die Bernhard zu einer europaweiten Bewegung machte. Clairvaux war die erste Tochtergründung von Cîteaux, und allein in den 38 Jahren bis zu Bernhards Tod wurden weitere rund 350 Tochterklöster gegründet.

26. Juli 2015: Glockenweihe

An diesem Sonntag feierten wir mit unserem Generalabt Mauro-Giuseppe Lepori, Domkapitular Ederer, den Priestern, die täglich bei uns zelebrieren, mit Staatssekretär Bernd Sibler, Landrat Franz Meyer, Bürgermeister Alexander Sagberger und vielen Gästen, vor allem auch Mitgliedern des Vereins der Freunde und Förderer des Klosters Thyrnau einen festlichen Pontifikalgottesdienst zum Abschluss der bisherigen Arbeiten bei der Dachsanierung und konnten in diesem Zusammenhang zwei Glocken weihen, die früher im Dachreiter des ehemaligen fürstbischöflichen Jagdschloss hingen. Sie sollen später wieder in den Turm gehängt werden und uns die Zeit angeben. Die musikalische Umrahmung hatte die Jagdhornbläsergruppe Kellberg übernommen.

Foto: der Konvent mit Generalabt Mauro-Giuseppe (Sr. Johanna fehlt auf dem Foto)

23. Juli 2015: Richtfest der Dachinstandsetzung

An diesem Donnerstagnachmittag feierten wir mit den allen Arbeitern, die mit Arbeiten bei der Dachinstandsetzung beschäftigt sind, wie Zimmerern, Bauleuten, Spenglern, Gerüstbauern, Elektrikern usw. das Richtfest. Es hatte viel gute und qualitätsvolle Arbeit gekostet bis zum Ausrichten des alten Dachstuhls. Aber der erste Teil war geschafft und dies musste gefeiert werden. Hier das Erinnerungsfoto.

11. Juli 2015: Kulturfahrt des des Vereins der Freunde und Förderer des Klosters Thyrnau nach Landshut

In diesem Jahr ging die Fahrt des Freundeskreises nach Landshut. Unser erstes Ziel waren unsere Mitschwestern in der Abtei Seligenthal. Dort feierten wir in der wunderschönen Barockkirche einen Gottesdienst. Es war das Fest des hl. Benedikt, Patron Europas. Anschließend wurden wir von Sr. Fidelis sehr kompetent durch einige Teile des Kloster geführt: Afra-Kapelle, alte Küche mit uraltem Backofen, alter Kreuzgang. Nach dem Mittagessen besichtigten wir die Kirche mit dem höchsten Backsteinturm, St. Martin. Und genau an diesem Tag konnten wir zwei Industriekletterer an diesem Turm beobachten, wie sie einige Steine kennzeichneten und Unkraut aus den Fugen entfernten. Es sah für uns nach einer sehr halsbrecherischen Arbeit aus. Die Vesper beteten wir in der schönen kleinen Wallfahrtskirche Loh. Zu unserer Überraschung gesellte sich bei der Führung durch P. Michael auch der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer dazu. Er erkannte uns Schwestern sofort wieder. Wir hatten zu seiner Weihe die Mitra gefertigt.

10. Juli 2015 um 7.00 Uhr: der Passauer Primiziant Christoph Leuchtner kommt zum Gottesdienst

Am Freitag, den 10 Juli wird der diesjährige Passauer Primiziant um 7:00 Uhr bei uns in der Klosterkirche den Gottesdienst feiern und anschließend den Primizsegen spenden. Sie sind herzlich eingeladen.

01.Juli 2015: der Stern vom Turm

Nachdem der Turm ja vor 2 Wochen vom Dach gehoben worden war, konnte jetzt auch der Stern vom Turm genommen werden.Die Aktion gestaltete sich als nicht ganz einfach, da die Stangen und auch der Stern innen verrostet sind. Aber es gelang den Zimmerleuten doch ganz gut. Dabei wurde auch eine Zeitkapsel gefunden, die Dokumente enthielt, aus denen wir ersehen konnten, dass der Turm - solange die Schwestern hier sind (seit 1902) - schon zweimal renoviert worden war, und zwar 1908 und 1975. Trotzdem ist jetzt eine erneute Sanierung notwendig. Der Stern zeigt, wie Sie auf dem Foto sehen können, gravierende Schäden auf.

Für eine finanzielle Unterstützung bei der Sanierung des Sternes wären wir sehr dankbar:

Raiffeisenbank Salzweg-Thyrnau BIC: GENODEF1SZT IBAN: DE49 7406 5782 0206 4107 82

18. Juni 2015: Besuch vom Konvent von Stift Zwettl

Auf der Heimfahrt von einem mehrtägigen Konventausflug machte der Konvent des Stiftes Zwettl bei uns Station. Nach einer kurzen Führung durch unser Kloster und einer guten Brotzeit und auch guten Gesprächen beider Konvente miteinander brachen sie zur Weiterfahrt auf. Der Weg war ja noch ziemlich weit.

17. Juni 2015: Ein besonderer Tag bei der Dachsanierung

Die Sanierung des Dachstuhles des ehemaligen fürstbischöflichen Schlosses ist nun so weit fortgeschritten, dass der Dachreiter heruntergehoben werden sollte. So kann dieser leichter saniert werden und der Dachstuhl kann um einige Zentimeter ausgerichtet werden. So herrschte am Mittwoch früh große Aufregung bei uns Schwestern. Das riesen Kranauto kam nur mühsam in den Pfortenhof. Aber es klappte. In einer Aktion von knapp 2 Stunden wurde nun der vorbereitete Dachreiter vom Schloss gehoben und daneben aufgestellt. Er sieht von unten sehr schlank und hoch aus. Sie sehen es hier. Aber nun sieht unser Haus aus, als wäre es kopflos.

06. Juni 2015: Sr. Gerarda Joachimbauer verstorben

In der Nacht zum Sonntag verstarb unsere liebe Mitschwester M. Gerarda Joachimbauer. Sie war im 97. Altersjahr und im 75. Jahr ihrer Profess.

Das Requiem und die Beerdigung sind heute Donnerstag, 11.Juni 2015 um 14.00 Uhr in unserer Klosterkirche.

Sr. Gerarda wurde am 19.06.1918 den Bauersleuten Johann Joachimbauer und Theresia geb. Hoheneder in Gumpersdorf geboren und am folgenden Tag in der Pfarrkirche zu Zeilarn auf den Namen Theresia getauft. Sie wuchs im Kreis von 4 Geschwistern sehr behütet auf. Vom 1924 -1931 besuchte sie die Volkshauptschule und anschließend drei Jahre die Volksfortbildungsschule, beide in Gumpersdorf. Theresia trat an ihrem Namenstag, am 03.10.1938 in Thyrnau ein, wurde am 24.09.1939 eingekleidet und legte am 19.10.1940 ihre zeitliche Profess ab. Während des Zweiten Weltkrieges wurde sie als junge Schwester zum Lazarettdienst gerufen. Sie verrichtete diesen ab dem 23.02.1942 im Reserve-Lazarett in der Abtei Schweiklberg. Dort zog sie sich ein schweres Nierenleiden zu und durfte deshalb schon nach 1 Jahr Dienst ins Kloster Thyrnau zurückkehren. Aber wegen dieser einjährigen Unterbrechung des Noviziates musste die Ablegung der ewigen Profess verschoben werden. So erneuerte sie am 13.10.1943 ihre zeitlichen Gelübde und konnte am 08.12.1944 endlich ihre ewige Profess ablegen. In den ersten Jahren arbeitete die junge Schwester fleißig in der Paramentenstickerei mit. Aber schon 1945 wurde ihr das Amt der Infirmarin, d.h. der Krankenschwester, übertragen, das sie bis ins hohe Alter versah; in den letzten Jahren unter Assistenz von Sr. Lucia. Da aber nicht ständig Schwestern krank und pflegebedürftig waren, wurden ihr mehrere kleinere Nebentätigkeiten übertragen: 1945 bis 1968 die Hostienbäckerei. Danach wurde eingestellt. 1951-1958 versorgte sie zudem die Pforte. Ab 1971 half sie bis ins hohe Alter in der Hausschneiderei mit. Als sie diese Arbeiten nicht mehr verrichten konnte, war es ihr eine große Freude, Strohsterne und Fröbelsterne und war glücklich, wenn sie diese verschenken durfte. Wenn auch ihre ewige Profess in der Kriegszeit wegen der Unterbrechung des Noviziates verschoben werden musste, so hat sie alle ihre Professjubiläen froh gefeiert: 1990 ihr 50jähriges, am 14.10.2000 ihr 60 jähriges, dann am 03.10.2010 ihr 70 jähriges Jubiläum. In diesem Jahr hätte sie am 19.10.2015 auf 75 Jahre Profess zurückblicken dürfen. Doch dieses Jubiläum darf sie jetzt im Himmeln feiern. Die letzten Monate waren von Krankheit und Siechtum gekennzeichnet, so dass die Pflege immer schwieriger wurde und sie die letzten 4 Wochen im Pflegeheim der Schwestern vom Heiligsten Heiland in Obernzell liebevoll versorgt wurde. Hier starb sie am 06. Juni 2015 zwei Wochen vor ihrem 97. Geburtstag. Wir bitten um Ihr Gebet für unsere verstorbene Mitschwester.

14. Juni 2915: Benefizkonzert der Marktkapelle Wegscheid im Pfortenhof

Sonntag 14.06.2015; Beginn:19:00 Uhr; es spielt die Marktkapelle Wegscheid im Pfortenhof des Klosters ein Benefizkonzert. Bei Regenwetter findet das Konzert in der Pfarrkirche Thyrnau statt. Der Eintritt ist frei. Der Freundeskreis bittet aber um Spenden zugunsten der Dachsanierung. Und wir Schwestern freuen uns darauf und hoffen, dass recht viele Besucher kommen.

Juni 2015: Dachsanierung in unserer Abtei

Seit 9 Monaten wird jetzt schon auf dem Dach gearbeitet. Die Arbeit macht aber gute Fortschritte, so dass wir gut im Zeitplan sind. Wenn das Wetter mitspielt, es darf nicht windig sein und natürlich auch nicht regnen. wird nächste Woche der Schlossturm heruntergehoben, damit er leichter gerichtet und saniert werden kann. Auch kann so das Dachgebälk leichter ausgerichtet werden. Wir sind gespannt, ob alles funktioniert.

12. Mai 2015: Gemeinsame Maiandacht der 4 Seniorenclubs des Pfarrverbandes

Aus den 4 Pfarreien Straßkirchen, Salzweg, Thyrnau und Kellberg des neuen Pfarrverbandes Straßkirchen trafen sich um 14.00 Uhr in unserer Klosterkirche zur ersten gemeinsamen Maiandacht. Es kamen aus allen 4 Pfarreien viele Senioren. Die Kirche war bis auf den letzten Platz besetzt. Es war ein schönes Zusammensingen und -beten.

22. April 2015: Klingendes Denkmal im Passauer Land

Am Mittwoch, 22.04. wurde die seit 6 Jahren laufende Konzertreihe"Klingendes Denkmal im Passauer Land" mit einem Konzert des Saxophonorchesters der Kreismusikschule mit Schülerinnen und Schülern aus der Klasse von Stefan Bachmair in unserer Klosterkirche eröffnet. Unter dem Thema "The Sound of Saxophones" brachten sie Stücke aus der Barockzeit bis zur Moderne den mehr als 70 Zuhörern zu Gehör und wurden von ihnen für ihre hervorragenden Leistungen mit viel Applaus belohnt.

12. April 2015: Besuch der Mundharmonikagruppe aus Taubenbach

Die Gruppe kam für 3 Tage zu uns ins Gästehaus um miteinander zu musizieren, zu üben, aber auch um auszuspannen. Am Sonntag gestalteten sie nicht nur den Gottesdienst mit, sondern erfreuten uns Schwestern auch am Nachmittag mit einem kleinen Abschiedskonzert. Danke.

Wir laden ein:

Montag 23. März, 18:30 Uhr Vesper, anschließend 19:00 Uhr Klostergespräch im Saal St. Gertrud

Vortrag von Domkapitular Josef Fischer zum Thema "Evangelii gaudium", dem 1. Apostolischen Schreiben von Papst Franziskus.

Palmsonntag, 29.März, 19:00 Uhr in der Klosterkirche

Hans Göttler liest "I gib mi in deine Händ" Bairische Passion in 10 Stationen von Herbert Regele. Musikalische Umrahmung Vera Riepl an der Harfe.

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17. März: Im Fahrkorb bis an die Turmspitze

Einen Ausblick der ganz besonderen Art konnte Mutter Äbtissin bei einer Inspektionsfahrt im Rahmen der Dachsanierung genießen. Zur Begutachtung der Schäden an der Verblechung des Dachreiters über dem Klostergebäude wurde sie zusammen mit Architekt Norbert Sterl, der als Vorstandsmitglied unseres Freundeskreises diese Sanierung ehrenamtlich begleitet, in einem Fahrkorb am Kran bis ganz nach oben zur Turmspitze mit dem sogenannten Firmianstern gefahren. Die Gewöhnung an den schaukelnden Fahrkorb in schwindelerregender Höhe dauerte eine Weile, aber dann, nachdem ihr die Besorgnis erregenden Schäden am Dachreiterturm gezeigt worden waren, konnte sie doch auch den wunderbaren Blick auf Thyrnau genießen.

12.März: Besuch aus dem Stift Wilhering

Am Gründungstag unseres Klosters in Thyrnau besuchten uns Abt Reinhold Dessl und P. Justin aus dem österreichischen Zisterzienserstift Wilhering. Diese Mitbrüder sind unsere nächsten zisterziensischen Nachbarn und so freuten wir uns, das der gute Kontakt weiterhin gepflegt wird. Das Gruppenfoto mit Abt und Äbtissin durfte nicht fehlen.

2015: Dieses Jahr bringt einige Gedenktage

770 Jahre:

Am 12. Oktober wird unsere Abtei Rathausen-Thyrnau 770 Jahre alt. Sie wurde 1245 in Rathausen bei Luzern, Schweiz gegründet, bestand über 600 Jahre dort und wurde am 13.04.1848 aufgehoben. Nach Umwegen über die Schweiz und Frankreich kamen die Schwestern nach Thyrnau und begannen hier am 12. März 1902 ihr monastisches Leben.

90 Jahre:

Mit Dekret Nr. 999/23 vom 28. Febr,1925 erhielten die Schwestern die alten Rathauser Privilegien zurück.

Am 20.05.1925 erfolgte die feierliche Erhebung des Klosters zur Abtei und die Angliederung an die Mehrerauer Kongregation.

Heute leben 15 Schwestern hier in der Abtei St. Josef in Thyrnau.

Wir wünschen allen Lesern ein gutes, gesegnetes Jahr 2015

14. Dezember 2014: weihnachtliche Lesung mit Dr. Hans Göttler

Am Sonntag um 19.00 Uhr wird Prof. Dr. Hans Göttler in unserer Klosterkirche lesen: "An Friedn für alle." Weihnachtsgeschichte in bairischer Sprache von Herbert Regele. Musikalische Umrahmung Vera Riepl, Harfe. Es ist eine Benefizveranstaltung von Dr. Göttler. Der Eintritt ist frei, aber er bittet um Spenden für unsere Dachsanierung. Wir freuen uns, wenn auch Sie am Sonntag dabei sind.

08. November 2014: Flohmarkt

Wir haben den ganzen Dachraum für die Sanierunsarbeiten räumen müssen. Viele schöne alte Schränke, Truhen. Kommoden haben wir heruntergeholt; aber auch schöne Damast-, Brokat-, Seiden- und Leinenstoffe wurden geräumt. u.v.a.m. Diese schönen Dinge wollen wir am Samstag, 08.November von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr verkaufen. Wir freuen uns, wenn Sie vorbeischauen.

Oktober 2014: Dachsanierung

Die Dachsanierung weckt das Interesse vieler Leute. Anfang Oktober informierte sich MdL Prof Dr. Gerhard Waschler über den Stand der Arbeiten und lernte bei seinem Besuch ganz anschaulich vieles über die Baugeschichte des alten fürstbischöflichen Jagdschlosses kennen.

Zwei Wochen später konnten auch alle Schwestern die Sanierungsarbeiten besichtigen. Es war für uns sehr beeindruckend.

28. September 2014: Rock und Pop im Kloster. Benefizkonzert der Jugendbands Liberty und 6 to Infinity

Am Kloster Thyrnau haben Anfang September die Arbeiten zur Dachsanierung des Klosters und ehemals füstbischöflichen Schlosses begonnen. Die Jugendbands "Liberty" und "6 to Infinity" der Kreismusikschule Passau wollen dieses Bauprojekt mit einem Benefizkonzert in der Klosterkirche zugunsten der Abtei St. Josef unterstützen. 11 Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 bis 17 Jahren aus Thyrnau und Kellberg haben unter der Leitung ihres Musiklehrers Bernhard Scholz ein Programm mit jungen Rhythmen von Rock bis Pop vorbereitet. Neben Klassikern wie "Hallelujah" von Alexandra Burke, "The Rose" von Amanda McBroom oder der Gospelsong "O Happy Day" aus dem Genre moderner Kirchenmusik gehören auch aktuelle Pop- und Rockballaden zum Programm.

Das Konzert findet am 28. September 2014 um 18:00 Uhr in der Klosterkirche Thyrnau statt.

Die beiden Jugendbands hoffen mit diesem Benefizkonzert eine kleinen Beitrag zum Erhalt der schönen Abtei St. Josef in Thyrnau leisten zu können und verzichten auf eine Gage zugunsten der Dachsanierung des Klosters. Der Eintritt in das Benefizkonzert ist frei, die Abtei St. Josef würde sich über freiwillige Spenden zugunsten der anstehenden Dachsanierung des Klosters sehr freuen.

24. August 2014: Fest des hl. Bernhard mit Bischof Rudolf Voderholzer von Regensburg

Am Sonntag, 24.08.2014 feierten wir Zisterzienserinnen in der vollbesetzten Klosterkirche in Thyrnau unseren großen Heiligen, den hl. Bernhard von Clairvaux. Dem festlichen Pontifikalgottesdienst stand Bischof Rudolf Voderholzer von Regensburg vor. Mit ihm standen der Ortspfarrer Herbert Oberneder, DK em. Hans Kümmeringer und Msgr. Dr. Thomas Frauenlob aus Berchtesgaden am Altar. Die musikalische Gestaltung hatte, wie in den letzten Jahren, das Ehepaar Ursula Kohlhäufl-Steffl, Orgel und Thomas Steffl, Trompete übernommen. Sie haben in hervorragender Weise und mit viel Kompetenz gespielt.

In seiner Predigt ging Bischof Rudolf auf das Evangelium des Festes ein: „Ihr seid das Salz der Erde“. Er zeigte auf, wie der hl. Bernhard gerade als „Doctor mellifluus“ (honigtriefender Lehrer) Salz der Erde ist. „Salz muss sich verschenken, damit es würzt und Geschmack vermittelt. Salz muss sich vermischen mit dem anderen, wenn es dem Leben dienen will. … Salz ist durch nichts anderes zu ersetzen. Beim Zucker gibt es noch den Süßstoff. Aber Salt-Stoff gibt es meines Wissens nicht. Wenn der Herr uns Salz der Erde nennt, dann heißt das aber doch: Wir haben eine Aufgabe, die uns niemand abnehmen kann, in der wir unverzichtbar und unersetzlich sind. … Wir sind unersetzlich dort, wo er darum geht, das Gottesgerücht wach zu halten, den Himmel offen zu halten, Zeugnis zu geben von dem, was die Welt im Innersten zusammenhält und ihr Sinn und Ziel gibt: Zeugnis zu geben vom lebendigen Gott.“ Und genau dies legte Bischof Rudolf nicht nur uns Schwestern ans Herz, den Himmel offen zu halten und das Bewusstsein wach zu halten, dass Gott verdient, von ganzem Herzen um seiner selbst willen geliebt zu werden.

Dem Gottesdienst schloss sich eine Prozession unter Trompeten- und Orgelklängen an, bei der auch eine Reliquie des hl. Bernhard mitgeführt wurde. Am Bernhardsaltar wurde ein Gebet gesprochen und ein schöner, meditativer Text des großen Heiligen zu Gehör gebracht.

Anschließend war zum Frühschoppen in den Pfortenhof eingeladen. Dort war Zeit und Gelegenheit zu Begegnung mit uns Schwestern und dem Bischof. Viele Besucher nutzten diese Gelegenheit für ein Gespräch mit Bischof Rudolf und uns.

Sonntag, 24.08.2014 Festgottesdienst um 10:00 Uhr in der Klosterkirche mit Bischof Rudolf Voderholzer

Wir laden ganz herzlich ein, das Fest unseres großen Heiligen, St. Bernhard von Clairvaux, mit uns am Sonntag, 24. August 2014 zu feiern. Den Festgottesdienst um 10:00 Uhr wird Bischof Rudolf Voderholzer von Regensburg feiern.

Anschließend laden wir zu einem Frühschoppen in den Pfortenhof ein. Dort wird auch Gelegenheit sein zur Begegnung mit uns Schwestern und dem Bischof. Wir freuen uns, wenn viele von denen kämen, die den Namen des hl. Bernhard tragen und ihn als ihren Namenspatron verehren: Bernhard, Bernd, Berno, Benno, Bernhardin, Bernhardine, Bernarda, Bernharda, Bernadette, usw.…

Der hl. Bernhard stammt aus burgundischem Adel. Er wurde um 1090 auf der Burg Fontaines bei Dijon geboren. Vier Jahre nach dem Tod seiner Mutter verließ er die Welt und trat 1113 mit dreißig Gleichgesinnten in das Reformkloster Cîteaux ein. Drei Jahre später wurde er an der Spitze von zwölf Mönchen zur Gründung von Clairvaux ausgesandt, das nach harten Anfängen rasch aufblühte; bis zu Bernhards Tod erfolgten von dort aus nicht weniger als 68 Neugründungen. Aber nicht nur die Fragen des Mönchtums bewegten Bernhards leidenschaftliches Herz. Er befasste sich mit den großen Problemen der Kirche; er wurde Berater von Päpsten, Fürsten und Prälaten. Im Papstschisma 1130-1138 warb er für Papst Innozenz II. in Frankreich, England, Deutschland und Italien. Papst Eugen III., vorher Mönch von Clairvaux, beauftragte ihn, den zweiten Kreuzzug zu predigen. Bernhard war ein großer Prediger; auch wo man seine Sprache nicht verstand, war der Eindruck seiner Persönlichkeit gewaltig. Die übermäßigen Anstrengungen erschöpften seine Kräfte. Schwierigkeiten, Misserfolge und körperliche Leiden trugen zu seiner inneren Reifung bei. Am 20. August 1153 starb er, der Mann seines Jahrhunderts, in Clairvaux. 1174 wurde er heiliggesprochen. Papst Pius VIII. ernannte ihn 1830 zum Kirchenlehrer.

22. Juli 2014: Bürgermeister Alexander Sagberger besucht das Kloster

Heute freuten wir uns über den Antrittsbesuch unseres neuen Bürgermeisters Alexander Sagberger. Da er und seine Frau bisher wenig Kontakt zu uns hatten, führte Mutter Äbtissin sie durchs Kloster. Für das Ehepaar Sagberger war alles neu und so freuten sie sich, auch die Klausurräume sehen zu dürfen. Selbst das Dachgeschoss des Schlossgebäudes wurde besichtigt, das ja dringend saniert werden muss. Über das Ausmaß der Schäden waren sie sehr betroffen.

Auch die Familie aus Aserbaidschan wurde besucht, die sich über den Besuch und die Aufmerksamkeit des Bürgermeisters sehr freute und sich extra bedankte.

19.Juli 2014: Kulturfahrt des Vereins der Freunde und Förderer unseres Klosters nach Stift Zwettl

Am 19. Juli war es wieder soweit, dass wir Schwestern mit den Freunden und Förderern unseres Klosters eine schöne Fahrt machen durften. Diesmal war das Stifft Zwettl unser Ziel. Stift Zwettl feiert in diesem Jahr sein 875jähriges Gründungsjubiläum. Im vergangenen Sommer war die Kirchensanierung abgeschlossen worden und so erstrahlte sie in den schönsten Farben. Außer der Kirche konnten wir auch den schönen altehrwürdigen Kreuzgang, die Bibliothek, das alte Dormitorium aus der Gründungszeit und den uralten Donnerbalken besichtigen. Nach dem Mittagessen zog es uns noch in die verschiedenen Gärten. Nur gut, dass es schöne Bäume gab, denn zu der Zeit war es sehr heiß! Auf der Rückfahrt machten wir Station in Freistadt, ewiner Stadt mit einem denkmalgeschützten Ortskern. Hier beteten wir die Vesper und nach einer gemütlichen Einkehr ging es wieder heim.

Schön, dass in diesem Jahr wieder so viele Freunde des Klosters mitfahren konnten. So gab es viele Gelegenheiten für Begegnung und Austausch.

17. Juli 2014: Primiziant A. Haslberger bringt uns den Primizsegen

Der einzige diesjährige Passauer Primiziant Anton Haslberger feierte mit uns einer schönen Gottesdienst und brachte uns auch seinen Primizsegen.

Sonntag, 13. Juli 2014: Goldene Priesterjubiläum von Dompropst em. Dr. Hans Wagenhammer

Am Sonntag feierten wir das Goldene Priesterjubiläum von Dompropst em. Dr. Hans Wagenhammer mit einem festlichen Gottesdienst und anschließendem Empfang. Zu dieser Feier hatten wir auch seine ehemaligen Mitarbeiter aus dem Ordinariat eingeladen. Seit 4 Jahren feiert er mit uns mittwochs, jeden Sonn- und Feiertag Eucharistie. Dafür sind wir sehr dankbar, vor allem auch für seine sonntägliche Auslegung der Schrifttexte.

08. Juli 2014: Familie aus Aserbaidschan

Seit dem 13. Mai 2014 beherbergt unser Ferienhäuschen eine 5köpfige Familie aus Aserbaidschan, die auf Asyl wartet. Die beiden Mädchen Sevgi (7) und Zarnishan (8) und ihr kleiner Bruder Zubail (4) haben Ende Juni ein Schwesterchen Nuray bekommen, das sie inzwischen ganz stolz uns Schwestern vorgestellt haben. Über ihr neues kleines Heim ist die Familie sehr glücklich und dankbar.

Wir konnten die Familie leicht aufnehmen, da das Ferienhäuschen alle Voraussetzungen bot, die dazu notwendig waren. Und wir haben sie gern aufgenommen, da einige Schwestern nach dem Krieg selbst erfahren haben, wie schwer ist war, nach Vertreibung und Flucht ein neues Zuhause zu finden.

Wir wünschen der Familie, dass sie nicht allzulange auf das Verfahren warten müssen und vor allem auch, dass es positiv beschieden wird.

(auf diesem Foto fehlt der Vater)

25.Mai 2014: 100 Jahre Klosterkirche

Einen Tag nach der Bischofsweihe feierten wir das 100jährige Kirchweih-Jubiläum unserer Klosterkirche. Am 22. April 1914 war sie von Bischof Sigismund Felix, Freiherr von Ow-Felldorf geweiht worden. Dem festlichen Gottesdienst, den das Collegium vocale Passau unter Leitung von KMD Dr. M. Schwemmer musikalisch gestaltete, stand Abt Andreas von Marienstatt vor.

Mit diesem Fest dankten wir Gott für unsere Klosterkirche, in der sich ja die Mitte unseres Lebens abspielt. Hier wurden in den vergangenen 100 Jahren viele Schwestern eingekleidet, hier haben wir alle unsere Profess abgelegt, hier haben viele ihre Jubelprofess feiern dürfen, hier wurden 4 Äbtissinnen geweiht, aber es wurde hier in der Kirche auch schon für viele Schwestern das Requiem gesungen. Tagtäglich wird hier die hl. Messe gefeiert, beten und singen wir das Chorgebet, tragen wir die Anliegen aller Menschen, besonders auch Ihre Anliegen, Nöte und Freuden vor Gott.

Zum Abschluss des Tages spielte die Knappenkapelle Krpfmühl ein schönes Benefizkonzert mit Stücken von Klassik bis Pop. Wir danken dafür.

24.Mai 2014: Bischofsweihe von P. Stefan Oster SDB

Nachdem uns P. Stefan schon zweimal besucht hatte um seine Mitra und das Messgewand zu bestellen, feierte Mutter Äbtissin auch seine Bischofsweihe im Dom St. Stephan in Passau mit. Alle anderen Schwestern verfolgten die heilige Handlung am Fernsehen. Es war eine wunderschöne, würdige Feier. Wir freuen uns über diesen jungen, schwungvollen Bischof und wünschen ihm Gottes Segen, Kraft und Geist für seinen neuen Dienst.

25.Mai 1914-2014: 100 Jahre Kirchweihe unserer Klosterkirche

„Ich will unter ihnen wohnen und mit ihnen gehen.“ 2 Kor 6, 16 Unter dieses Motto haben wir unser 100jähriges Kirchweihfest gestellt, das immer näher rückt. In unserer Chronik heißt es 1914: „Im Namen der Allerheiligsten Dreifaltigkeit konnte Dompropst Prälat Dr. Franz Seraph Pichler am 15.04.1913 den Grundstein für die Kirche legen. Zu Ehren der Aufnahme Mariens in den Himmel wurde sie am 22. April 1914 von Bischof Sigismund Felix, Freiherr von Ow-Felldorf geweiht“.

Gefeiert wird dieses schöne Fest am Sonntag, 25. Mai 2014 um 10:30 Uhr mit einem festlichen Pontifikalamt mit Abt Andreas von Marienstatt als Hauptzelebranten. Ca.12:00 Uhr wird Dr. Ludger Drost über den Erbauer der Kirche, Architekt Johann Bapt. Schott, München sprechen. Anschließend freuen wir uns auf frohe Begegnungen im Pfortenhof mit Möglichkeit zum Imbiss.

Um 19:00 Uhr lädt der Freundeskreis des Klosters zu einem Benefiz-Konzert der Knappenkapelle Kropfmühl in den Pfortenhof ein.

Wir freuen uns auf dieses Fest und die vielen Begegnungen mit Ihnen.

Montag, 5. Mai 2014: Passaus neuer Bischof Stefan besuchte uns zum zweiten Mal.

An diesem Montag durften wir unseren zukünftigen Bischof zum zweiten mal in unserem Kloster begrüßen. Er feierte mit uns Schwestern und einer großen Besucherschar die hl. Messe. Dann luden wir ihn zum gemeinsamen Frühstück ins Refektorium ein. Nach vielen Fragen und Antworten zwischen Schwestern und Bischof wurde noch einmal die liturgische Kleidung für sein bischölfliches Amt besprochen und auch schon einiges probiert. Ein Konventfoto mit 'neuem' Bischof war an diesem Tage ein "Muss".

Wir wünschen ihm Gottes Segen und viel Mut und Kraft für seine neue Aufgabe.

Sonntag, 27. April 2014: Besuch der Mundharmonika-Gruppe von Taubenbach

Seit ein paar Jahren nutzt die Mundharmonikagruppe von Taubenbach unser Gästehaus für ein Intensiv-Wochenende. Zum Abschluss luden sie uns am Sonntagmittag zu einem kleinen Konzert in die Kirche ein. Danke.

Sonntag, 13. April 2014: Der Männerchor "Unterer Wald" sang wieder in unserer Kirche

Am Sonntag gestalteten die Männer wieder, wie schon oft in den Vorjahren, den Gottesdienst mit mehrstimmigen Liedern. Da es Palmsonntag war, lasen sie auch die Passiongeschichte.

Samstag, 12. April 2014: Benefizkonzert der Meßnerschläger Sängerinnen

An diesem Abend erlebten ca 130 Besucher ein wahrlich eindruckvolles Passionssingen in unserer Kirche. Das Programm hatten die 3 Sängerinnen zusammengestellt und die mitwirkenden Gruppen animiert, mitzumachen. Zwischen den Musikstücken wurde die Niederbaerische Leidensgeschichte des Rottaler Mundartdichters, dem Ponzauer Wigg, einfühlsam vorgetragen. Text und Musik führten die Zuhörer vom Ölberg über den Abendmahlssaal zur Kreuzigung. Musik und Text waren absolut stimmig und hervorragend vorgetragen. Dieser besinnliche Abend war eine gute Einstimmung in die Karwoche.

Freitag, 11.April 2014: P. Stefan Oster, der neue Passauer Bischof besucht uns

Wir waren nach Altötting und Passauer Dom gleich der dritte Ort, den der neuernannte Passauer Bischof, der Salesianer P. Stefan, besuchte. Nach einem anstrengenden Tag voller Gespräche kam er am Freitagabend noch bei uns vorbei, um uns Schwestern zu begrüßen und um seine Weihemitra zu bestellen. Wir alle haben uns riesig gefreut und ihm unser Gebet versprochen, damit er gut in sein neues Amt hineinwächst und dem Passauer Bistum ein guter Bischof wird.

Montag, 07. April 2014: Klostergespräch Aachener Heiligtumsfahrt

18.30 Uhr: Vesper in der Klosterkirche

19.00 Uhr: Klostergespräch im Saal St. Gertrud

Der Einladung zu diesem Klostergespräch folgten etwa 40 Personen. Prälat Dr. August Peters, Aachen, berichtete sehr anschaulich über die Geschichte und den Sinn der Aachener Heiligtumsfahrt. Seit über 660 Jahren kommen Menschen als Pilger nach Aachen zur "Heiligtumsfahrt". Ihr Ziel ist die Verehrung von vier Reliquien, die seit der Zeit Karls des Großen als Schatz im Aachener Dom aufbewahrt werden. Der Geschichte nach erhielt Karl die Reliquien um das Jahr 800 n. Chr. als Geschenk aus Jerusalem. Seit 1349 werden die Reliquien alle sieben Jahre den Gläubigen aus aller Welt gezeigt und dazu für den Zeitraum von zehn Tagen aus dem goldenen Marienschrein im Aachener Dom (Bild s.unten) entnommen.

Termine für dieses Jahr:

Ora et labora Tage: Diese Tage sind für junge Frauen (18 35 Jahre), die Lust haben, mitzubeten und mitzuarbeiten und so am klösterlichen Leben teilnehmen. Dies ist zwischen Ostern und Oktober möglich

20. Oktober: Jahreshauptversammlung, Freunde und Förderer des Klosters, 18.00 Uhr: Vesper; Jahreshauptversammlung, Vortrag von Pfr. Paul Geißendörfer „Selbstverständnis und Spiritualität der Gemeinschaft Evangelischer Zisterzienser-Erben in Deutschland“

24. August: hl. Bernhard von Clairvaux,: 10.00 Uhr: Pontifikalgottesdienst mit Bischof Rudolf Voderholzer, Regensburg als Hauptzelebrant; anschließend Agape im Pfortenhof

20. August: Fest des hl. Bernhard von Clairvaux

15. August: Mariä Aufnahme in den Himmel, Patrozinium unserer Kirche, der Abtei und des gesamten Zisterzienserordens

19. Juli: Kulturfahrt, Freunde und Förderer des Klosters, Wir besuchen das österreichische Zisterzienserstift Zwettl. Jeder kann mitfahren

25. Mai: 100 Jahre Kirchweihe, 10.30 Uhr: Festgottesdienst mit NN anschließend Agape, Festvortrag und Kirchenführungen 19.00 Uhr: Bläserkonzert im Pfortenhof; bei Regen Gut Aichet

12. April: Passionssingen / Benefizkonzert, 19.00 Uhr: mit den Messnerschläger Sängerinnen und der Gruppe Pfiffkas

07. April: Klostergespräch, 18.30 Uhr: Vesper, anschließend Klostergespräch mit Prälat Dr. August Peters zum Thema: „Aachener Heiligtumsfahrt“

19. März: Fest des hl. Josef, Patron des Klosters, 06.30 Uhr: Festgottesdienst mit Msgr. Josef Tiefenböck

12. März: 112 Jahre Kloster Thyrnau, 06.30 Uhr: Gottesdienst mit Pfr. Alfons Eiber, Hauzenberg

06.01. Haussegnung

Am Dreikönigsfest wird unser Kloster in jedem Jahr mit den am Vortag gesegneten Gaben Weihrauch, Wasser und Kreide, gesegnet. 3 Schwestern ziehen mit mit diesen Gaben durchs Haus und segnen alle Räume.

20 C+M+B 14: Christus segne dieses Haus 2014

01.-05.01.2014

Das neue Jahr begannen wir mit unseren jährlichen Exerzitien, die uns in diesem Jahr P. Erhart vom Kloster Metten hielt.

18.12.2013: Spende der Raiffeisenbank

Am 18.12. überreichte uns die Raiffeisenbank Salzweg-Thyrnau, vertreten durch die Herren Christian Stocker, Alois Andorfer und Alfons Praml einen Scheck in Höhe von 5000,00 € zur Sanierung des Dachstuhles. Danke.!

Sonntag, 08. Dez. 2013: Das Konzert im Kerzenschein war ein schöner Erfolg

Als erstes möchten wir der 15jährigen Harfenistin Lea Maria Löffler und dem Diözesankammerchor unter Leitung von Dr. Marius Schwemmer ganz herzlch danken. Es wurde sehr gut gesungen und gespielt, so dass der Mutter Äbtissin ein Betrag von 813,00 € überreicht werden konnten - nach Abzug aller Unkosten. Danke für dieses Konzert!

Sonntag, 08. Dez. 2013: Konzert im Kerzenschein

wir laden herzlich ein zum Adventskonzert im Kerzenschein am Sonntag 8. Dez. 2013 um 19.00 Uhr in der Klosterkirche Thyrnau es singt der Diözesankommerchor und es spielt Lea Maria Löffler, Harfe unter Leitung von DMD Dr. Marius Schwemmer. Zur Aufführung kommen: Josef Gabriel Reinberger: Advent-Motetten op. 176 Benjamin Britten: A Ceremony of Carols Eintrittspreis 12,00 €, ermäßigt 6,00 €. an der Klosterpforte oder Abendkasse

31.August 2013: Bernhard von Clairvaux

An diesem Samstag feierte Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst einen festlichen Gottesdienst zu Ehren des hl. Bernhard von Clairvaux in unserer Klosterkirche. Bernhard, der vor genau 900 Jahren mit 30 Freunden und Gefährten in das junge Kloster Citeaux eingetreten war, gab durch sein Leben und Wirken starke Impulse in Kirche und Welt. Nicht umsonst wird das 12. Jahrhundert als bernhardinisches Jahrhundert bezeichnet. Nach dem Gottesdienst trafen sich alle Gottesdienstbesucher bei schönsten Wetter zu Agape und Begegnung im Pfortenhof. Die musikalische Gestaltung dieses Gottesdienstes und auch das geistliche Abendlob am Nachmittag lag in den Händen von Ursula Kohlhäufl-Steffl (Orgel) und Thomas Steffl (Trompete).

EINLADUNG: 900 Jahre hl. Bernhard in Citeaux

In diesem Jahr jährt es sich zum 900. Mal, dass der hl. Bernhard mit 30 Gefährten in das noch junge Kloster Citeaux 1113 eintrat.Das war der Beginn des Aufstiegs dieses Klosters, aus dem sich in kurzer Zeit der Zisterzienserorden entwickeln sollte.

Wir feiern dieses Jubiläum in diesem Jahr besonders:

Am 17. August

eröffneten wir die Ausstellung "Lichtbrüche" von Uki Bellmann, die bei uns im Saal St. Gertrud verschiedene Bilder (vor allem Acryl auf Leinwand) zeigt. Alle beschäftigen sich mit dem Thema Licht, Lichtbrüche und greifen damit ja auch viel aus der frühen Zisterzienserspiritualität auf. Licht und Schatten spielen ja auch in der Zisterzienser-Architektur eine große Rolle. Sie ist noch bis zum 25.August zu sehen. (auf dem Foto: in der Mitte Frau Bellmann)

Am Samstag 31. August

feiert Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst (Limburg) mit uns einen Festgottesdienst um 9.30 Uhr in unserer Klosterkirche.

Am Nachmittag um 16.30 Uhr laden wir zu einer geistlichen Abendmusik "Psallite, Deo nostro" in die Klosterkirche ein. Es spielt das Ehepaar Ursula Kohlhäufl und Thomas Steffl Orgel und Trompete.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und Mitfeiern.

20.Juli 2013: Puppenspielgruppe aus einer Förderschule

Am 20.Juli hatten wir eine Theatervorführung der besonderen Art.. Die Puppenspielgruppe aus einer Förderschule logierte bei uns und ging an 4 Tagen auf Tournee in verschiedene Passauer Grundschulen. Wir waren neugierig und wollten auch sehen, was sie den Kinder vorspielten. Wir hatten Glück. Die 9 Spieler zeigten auch uns ihr Stück. Auf dem Programm stand in diesem Jahr "Der Mondmann". Wir gratulieren zu dieser Arbeit.

08.Juli 2013: Kulturfahrt des Vereins der Freunde und Förderer des Klosters

Am Montag unternahm der Freundeskreis des Klosters seinen alljährlichen Kulturausflug, an dem außer 5 Ministranten, 37 Klosterfreunde auch 9 Schwestern teilnahmen. In diesem Jahr ging die Fahrt zum Kloster Weltenburg, wo Abt Thomas in der Kirche die Führung übernahm und uns diese sehr ausführlich erklärte. Ein Highlight war die Besichtigung des Benediktbrunnens im Kreuzgarten.Dieser Brunnen stammt aus dem gleichen Atelier wie unser Josefsbrunnen, von Alfred Böschl.

Die zweite Station war der Regensburger Dom, den uns der Regensburger Kulturreferent Klemens Unger erklärte und in den großen Zusammenhang des Mittelalters stellt. Zum Abschluss hörten wir ein Konzert auf der Schwalbennestorgel in der Minoritenkirche von Prof. N. Düchtel. Fantastisch!

Der Weg führte allmählich Richtung Heimat, unterbrochen von dem Besuch der Wallfahrtskirche Sossau bei Straubing. Dort feierten wir die Vesper und hl. Messe und ließen den Tag bei einer guten Brotzeit ausklingen.Es war ein sehr abwechslungsreicher, informativer Tag gewesen, von dem die 51 Teilnehmer noch lange zehren.

04.Juli 2013: die beiden Passauer Primizianten bringen uns den Primizsegen

Am Donnerstag feierten die beiden Passauer Primizianten Tobias Reiter und Michael Vogt in unserer Klosterkirche einen festlichen Gottesdienst und spendeten anschließend den Primizsegen. Wir wünschen Ihnen für ihr priesterliches Wirken Gottes Segen.

25.Juni 2013: Tod von Sr. Johanna Laura aus Apolo, Bolivien

Am 25. Juni verstarb Sr. Johanna im Alter von 71 Jahren nach langer schwerer Krankheit in La Paz und wurde am 28. Juni durch Bischof Vargas von Coroico in Apolo in der Gruft des Klosters beigesetzt.

Da die Mutter bei ihrer Geburt starb, wurde das Kind zu den Schwestern - es waren unsere Zisterzienserinnen - gebracht und von ihnen aufgezogen. So erlernte Sr. Johanna als Kind zuerst Deutsch, in der Schule dann auch Spanisch. Sie besuchte Schulen in Apolo und La Paz, trat dann 1963 in Apolo ein. Sr. Johanna arbeitete im Garten, in der Landwirtschaft, bei den Kindern im Internat. Sie war Priorin und später, nach dem Tod von Äbtissin Rosa 1988 einige Zeit Administratorin und ab 1996 Äbtissin. 2008 legte sie dieses Amt nieder und arbeitete wie alle anderen Schwestern im Garten, im Haus und wo Hilfe gebraucht wurde. R.i.P.

Sonntag 23. Juni 2013: 19.00 Uhr, Benefiz-Konzert der Diözesanblechbläser

Am Sonntag spielte das Diözesan-Blechbläser-Ensemble Passau unter Leitung von Michael Beck alte und neue Musik vor fast 200 Zuhörern im Pfortenhof des Klosters. Zu den dargebotenen Musikstücken gehörten nicht nur Händels Ouvertüre der Feuerwerksmusik oder Jazz-Stücke, sondern auch die Welt-Uraufführung einer Fanfare von Hans Eichinger. Der Komponist war unter den Zuhörern und freute sich über die gelungene Interpretation nicht nur seiner Musik. Wir danken dem Ensemble für sein Engagement. Die Bläser erspielten 1940,00 € für die Sanierung unseres Schloss-Dachstuhles. Vergelt's Gott dafür.

21.Juni 2013: Tod von Altbischof Franz Xaver Eder

Mit großer Trauer haben wir heute die Nachricht vom Tod unseres lieben Altbischofs Franz Xaver Eder aufgenommen. Er stand unserer Klostergemeinschaft sehr nahe, hat uns in vielen Höhen und Tiefen begleitet und geholfen. So schenkten wir ihm zu seinem 80. Geburtstag unsere Gebete und nahmen ihn am 1. Mai 2006 als ersten Familiaren in unsere Gemeinschaft auf. Die Verbundenheit wird über den Tod hinaus bleiben. Wir danken ihm für alle seine Dienste, seine Zuwendung zu den Menschen, sein Wohlwollen, seine Liebe und sagen von ganzem Herzen Vergelt's Gott. R.i.P.

19.Juni 2013 Sr. Gerarda Joachimbauer feiert ihren 95. Geburtstag

Bei guter Gesundheit konnte Sr. Gerarda heute mit ihren Mitschwestern ihren hohen Geburtstag feiern. Mit 95 Jahren hat sie ein Alter ereicht, dass vor ihr hier im Kloster noch keine Mitschwester erreichte. Vor 75 Jahren trat Sr. Gerarda hier in Thyrnau ein, wurde 1939 eingekleidet und durfte im Okt. 1940 ihre zeitliche Profess ablegen. Während des Krieges wurde sie zum Lazarettdienst verpflichtet, den sie in der Abtei Schweiklberg verrichtete. 1944 legte sie ihre ewige Profess ab und arbeitete danach in der Stickerei mit, übernahm 1945 das Amt der Infirmarin (Krankenschwester), versorgte zwischendurch die Pforte, war viele Jahre in der Hostienbäckerei tätig und half später bei Flickarbeiten in der Näherei. Heute bastelt Sr. Gerarda noch fleißig schöne Fröbelsterne und erfreut damit viele, viele Menschen. Wir wünschen ihr noch viele gute Jahre und Gottes Segen und Geleit.

11. Juni 2013: Besuch der Lamplbruderschaft Passau

Die Lamplbruderschaft, eigentlich heißt sie "Liebfrauen Schiffleut und Salzfertiger Bruderschaft", ist mit über 700 Jahren Tradition die älteste noch bestehende deutsche Bürgervereinigung. Sie wurde gegründet, um armen und bedürftigen Passauer Bürgern zu helfen. Dieser Grundsatz gilt heute noch.

Die Bruderschaft trifft sich regelmäßig. Diesmal trafen sich über 70 Mitglieder und Ehefrauen bei uns im Kloster zu einer Führung, die leit. Baudirektor Norbert Sterl vornahm. Ganz zum Schluss wurde auch die Stickerei besichtigt, um zu sehen, wo ihr neues Sargtuch gestickt worden ist, das sie für Urnenebestattungen brauchen. Hier übernahm Mutter Äbtissin die Führung und zeigte Ihnen, wie neue Meßkleider gestickt und alte Fahnen übertragen und renoviert werden.

9. Juni 2013: Benefizkonzert des Diözesankammerchores

Am Sonntag, 09. Juni 2013, fand um 19.00 Uhr in unserer Kirche ein geistliches Konzert zum Jahr des Glaubens statt.Der Diözesankammerchor unter Leitung von KMD Dr. Marius Schwemmer interpretierte klangschön und stilsicher verschiedene Vertonungen des Credo u.a. von G. Pierluigi da Palestrina, Cajetano Carpani, Josef Gabriel Rheinberger, Arvo Pärt, Philipp Ortmeier, sowie das Gregorianische Choralcredo I. Mutter Äbtissin Mechthild verband die a-capella-Beiträge mit Texten von Papst Benedikt XVI., Bernhard von Clairvaux, Kurt Marti sowie einem Gebet von Karl Rahner. Abgerundet wurde das musikalische Programm mit Orgelwerken von Georg Muffat, Joh. Seb. Bach, Georg Hamel und Gionysius Grotz, die meisterhaft von Barbara Schmeltz (Mehring/Salzburg) dargeboten wurden. Die Besucher dankten mit langem Applaus.

Die Einnahmen dieses geistlichen Konzertes in Höhe von 532,00 Euro kommen der anstehenden aufwendigen Dachsanierung unseres Schlossdaches zu Gute.

21.-23.Mai 2013: Visitation durch Abt Andreas, Marienstatt u. Altäbtissin Agnes, jetzt Helfta

Gleich nach Pfingsten besuchten uns Abt Andreas und Äbtissin Agnes, um unser Kloster zu visitieren. Jede Schwester hatte die Gelegenheit mit ihnen zu sprechen und konnten Wünsche und Anmerkungen vorbringen. Es waren sehr ruhige und freundschaftliche Begegnungen und am Schluß bescheinigten uns die beiden Visitatoren, dass wir auf einem guten Weg sind. Wir danken Abt und Äbtissin für diesen Besuch.

Pfingsten 2013: Besuch aus La Paz, Bolivien

Einen wirklich sehr seltenen Besuch konnten wir über Pfingsten bei uns Begrüßen: Sr. Christine Gruber aus dem Collegio Ave Maria in La Paz. Sie ist Priorin der Zisterzienserinnengemeinschaft von 12 Schwestern, die die Größte Schule Boliviens führen mit über 4.000 Schülern und Schülerinnen. Sr. Christine war einige Wochen in Deutschland, um sich zu erholen und für einige Arztbesuche. Mutter Äbtissin hatte sie schon vor einigen Jahren iim Collegio in La Paz Station gemacht, als sie unsere Gemeinschaft in Apolo besuchte. Sr. Christine erzählte in einer langen Abendrekreation über das Leben und über die Situation in Bolivien. Danke für den Besuch, der sehr interessant war. (auf dem Bild: links Sr. Christine, rechts Mutter Caritas)

16.Mai 2013: DÖG feiert Maiandacht in unserer Kirche

Die Deutsch-Österreichische Gesellschaft feiert jedes Jahr in einer anderen Marienkirche eine festliche Maiandacht. In diesem Jahr kamen sie zu uns. Vor dem Gebet informierte sie Herr Sterl fachkundig über das ehemalige Schloss und jetztige Klostergebäude. Die Besucher hatten auch die seltene Gelegenheit, einige schöne Räume zu besichtigen. Mit fast 60 Personen war die Veranstaltung gut besucht.

Christi Himmelfahrt 09. Mai 2013: Choralschola aus Berlin singt im Gottesdienst

Das lange Wochenende Christi Himmelfahrt bis zum Sonntag nutzt die Choralschola der Pfarrei Judas Thaddäus aus Berlin Tempelhof, die in diesem Jahr schon 40 Jahre besteht, alle Jahre für einen Ausflug. In diesem Jahr sind sie bei uns zu Gast und gestalteten den Gottesdienst an Christi Himmelfahrt mit Gregorianischem Choral. Wir danken ganz herzlich und freuen uns, dass sie am Sonntag, Muttertag, noch einmal singen werden. Sie sind alle herzlich eingeladen!

21. April 2013: 4. Thyrnauer Klostergespräch

Der Freundeskreis des Klosters hatte zum 4. Klostergespräch Msgr. Max Pinzl eingeladen. Er ist inzwischen Pfr. i.R. und hat schon zig mal das hl. Land besucht. Er sprach, wie angekündigt, über die politischen Verhältnisse in Israel und zeigte deren Entwicklung auf. Dabei ging er von der Verheißung Jahwes an Abraham aus, wo es heißt: "Das ganze Land, nämlich, das du siehst, will ich dir und deinen Nachkommen für immer geben. ... Mach dich auf, durchzieh das Land in seiner Länge und Breite, denn dir werde ich es geben." Gen.13; 14, 17.

Geschenk für Mutter Äbtissin

Kurz nach Ostern bekam Mutter Äbtissin 6 kleine Novizinnen geschenkt. So hoffen und beten wir Schwestern, dass eine dieser Kleinen in diesem Jahr lebendig wird und den Schritt ins Kloster wagt. Der Weg ins Kloster ist wie ein Sprung ins Wasser. Aber wir wissen, dass wir gewiss in Gottes Hände springen. Das lohnt sich immer!!

11.April 2013 Sr. Benedikta Richter gestorben

Sie wurde am 06.07.1921 in Georgswalde, Sudetenland geboren, legte am 15.09.1955 ihre erste Profess ab und ist am Abend des 11.April 2013 im Alter von 91 Jahren gestorben, zu der Zeit als wir Schwestern die Vesper sangen.

Sr. Benedikta (Johanna) besuchte in Georgswalde die Volks- und Bürgerschule und machte anschließend eine Lehre als Damenschneiderin. Gleichzeitig besuchte sie die Gewerbliche Fortbildungsschule für Kleidermacherinnen mit sehr gutem Erfolg. Bis zur Aussiedlung 1947 arbeitete sie als Gehilfin im Schneiderhandwerk. Während des Krieges blieb sie vom Arbeits- und Kriegshilfsdienst verschont, aber ihre beiden älteren Brüder fielen innerhalb eines Jahres. Das war ein bitterer Schlag für sie und die Eltern.

Nach der Aussiedlung kam die kleine Familie am Hl. Abend 1949 nach Niederalteich, wo Johanna bis zu ihrem Eintritt in Thyrnau am 28.04.1953 als freie Damenschneidrin arbeitet und damit den Eltern den Lebensunterhalt sicherte und ihnen so half, nach der Vertreibung in der neuen Heimat Fuß zu fassen. Während der Zeit als Kandidatin im Kloster Thyrnau bereitete sie sich auf die Meisterprüfung in der Damenschneiderei vor, die sie im Mai 1954 mit Auszeichnung bestand.

Eingekleidet wurde sie am 14.09.1954, am 15.09.1955 legte sie ihre erste und am 27.09.1958 die Feierliche Profess ab. Am 03.10.2005 konnte sie in Freude und Dankbarkeit ihre Goldene Jubelprofess feiern.

Nach der ersten Profess leitete Sr. Benedikta in den 1955-69 vom Kloster angebotenen Winterkursen die Nähkurse der Mädchen. Außerdem arbeitete sie in der Paramentenschneiderei und nähte hunderte von Alben nach Maß; Tuniken für Priester, Ministranten und später auch die für die Erstkommunionkinder. Sie war in allem, was sie tat, sehr akkurat und genau. Das zeigte sich vor allem bei ihrer Näharbeit. Die Alben mußten auf den Zentimeter passen, sonst war sie tot unglücklich.

Das Requiem ist am Montag, 15.04.2013 um 14.30 Uhr in der Klosterkirche, anschließend wird sie auf dem Klosterfriedhof beigesetzt. Möge der Herr sie zu sich in seiner Herrlichkeit holen. RiP

Christus ist wahrhaft auferstanden, Alleluja!

Wir wünschen allen ein frohes, gesegnetes Osterfest

15. März 2013 Geistliches Abendlob zum Gründungstag von Kloster Thyrnau

Unseren 111. Gründungstag des Klosters in Thyrnau und den Geburtstag unserer Mutter Äbtissin Mechthild feierten wir 3 Tage später, am 15.März mit einem geistlichen Abendlob mit dem Collegium Vocale Passau unter der Leitung von DMD Dr. Marius Schwemmer.und einer anschließenden Agape im Saal St. Gertraud.

08./09.März 2013 Fortbildung der benediktinischen Frauenklöster

Am Freitag und Samstag Nachmittag trafen sich ca. 35 Ordenleute aus den 3 benediktinischen Frauenklöstern Tettenweis, Neustift und Thyrnau der Diözese Passau in Neustift zu einer spezifisch benediktinischen Fortbildung. Altabt Christian Schütz referierte über Christus in der Regel des hl. Benedikt.

07.März 2013 Misereoraktion: Wir haben den Hunger satt

Im Rahmen der diesjährigen Misereoraktion wohnte ein Agraringenieur aus Paraguauy in unserem Gästehaus. Er berichtete in einem kurzen Statement uns Schwestern über die großen Probleme der indigene Bevölkerung, die durch die riesigen Monokulturen in Paraguay entstanden sind, und wie die Kirche versucht, diesen Menschen zu helfen.

26. Februar 2013, 19.00 Uhr Saal St. Gertrud

Wir hatten eingeladen zum Vortrag von Dr. Hans Wagenhammer über das Thema: "Das Zeugnis der Orden. Anliegen des Zweiten Vatikanischen Konzils."

Dr. Wagenhammer erläuterte das Anliegen des 2. Vatikanischen Konzils und stellte heraus, dass es bei den Orden weniger darum ging, sich der heutigen Welt anzupassen, als darum, Zeugnis zu geben mit ihrem Leben der evangelischen Räte.

02.Febr.2013

Heute nachmittag machte uns das Thyrnauer Prinzenpaar mit seiner Garde, dem Elferrat und dem Kinderprinzenpärchen mit seiner Kindergarde die Aufwartung. Sie zeigten uns die neuen Gardetänze und überreichten Sr. Gerarda als der ältesten Thyrnauer Einwohnerin und der Mutter Äbtissin den Faschingsorden. Wir danken für den Besuch.

winterliche Kälte

So sieht der Winter zur Zeit bei uns aus. Ein schönes Bild mit schönen Eiszapfen am Dach unseres Gartenganges. Foto vom 27.Jan.2013

21.Jan.2013 Münchener Monstranz

Zur Vorbereitung auf den Eucharistischen Kongress im Sommer in Köln wandert die Monstranz vom Eucharistischen Weltkongress 1960 in München durch die deutschen Bistümer. Am 21.Jan. machte sie bei uns in der Klosterkirche Station. Nach der Vesper hatten wir und die Pfarrei Gelegenheit, das Allerheiligste in ihr anzubeten.

03.Jan.2013: Die Sternsinger von Sonnen

Alle Jahre kommt der Männerchor von Sonnen als Sternsinger und bringt uns den Segen Gottes für das kommende Jahr verbunden mit den besten Wünschen. Danke!

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